RVBANG 2026 – der Samstag
Am Samstag ging das RVBANG 2026 mit einem ebenso vielseitigen Programm weiter. Auf der Bühne standen Mad Era, Broken Fate, DESTINITY, Lacrimas Profundere, Mission In Black, Overkill, Rage, Sonata Arctica und Tankard. Von melodischem Death Metal über Gothic Rock und Power Metal bis hin zu klassischem Thrash Metal war damit erneut einiges geboten.
Noch mehr Hitze am Samstag beim RVBANG 2026 Festival
Der Samstag legte bei den Temperaturen noch einmal nach. Entsprechend gefragt war die Wasserdusche auf dem Gelände, die über den gesamten Tag hinweg fleißig genutzt wurden. Trotz der Hitze blieb die Stimmung ausgelassen und friedlich. Viele Besucher standen bereits bei den ersten Bands vor der Bühne und hielten ihren Platz in den vorderen Reihen über mehrere Bands hinweg.
Mad Era begannen am Samstag bereits um 10:00 Uhr und wurden auch von den Fotografen-Kollegen sehr gefeiert. Von vielen hörte man, dass sie bereits „eins der Highlights“ waren. Ich habe es leider nicht rechzeitig zu deren Auftritt geschafft – sorry!
Broken Fate machten im Anschluss weiter. Der Festivaltag ging nahtlos mit einer Mischung aus Heavy und Thrash Metal weiter. Die Schweizer setzten früh auf ein ordentliches Tempo und hatten trotz der noch jungen Uhrzeit bereits zahlreiche Zuschauer vor der Bühne.
Anschließend wurde es bei DESTINITY deutlich härter. Die französische Band ist im melodischen Death Metal zu Hause und kombinierte schnelle Gitarren mit kräftigen Growls. Damit bekam das Publikum am frühen Nachmittag erstmals die deutlich rauere Seite des RVBANG 2026 zu hören.
Lacrimas Profundere nehmen sich Zeit für ihre Fans
Lacrimas Profundere brachten danach dunklere Töne auf das Festivalgelände. Die Band bewegt sich zwischen Gothic Metal und dunklem Rock – das kam beim (vor allem jüngeren, weiblichen) Publikum entsprechend gut an.
Auch nach dem Auftritt nahmen sich die Musiker viel Zeit für ihre Fans. Neben der Bühne wurden geduldig Autogramme geschrieben und gemeinsame Fotos gemacht. Dabei wurde die ursprünglich eingeplante Zeit deutlich überschritten. Beendet wurde die Aktion deshalb aber nicht. Stattdessen sollten alle Besucher, die noch warteten, ihr Foto oder ihre Unterschrift bekommen.
Gerade diese entspannte Art unterstrich noch einmal die Atmosphäre des gesamten Festivals. Zeitdruck oder hektisches Weiterschicken gab es nicht, obwohl noch einige Fans auf ihr Autogramm und/oder Foto warteten.
Mission In Black überzeugen mit Steffi Stuber
Mission In Black gehörten am Samstag ebenfalls zu den Bands, die viele Besucher vor die Bühne zogen. Musikalisch verbindet die Band melodischen Death Metal mit Thrash-Metal-Einflüssen.
Im Mittelpunkt stand Frontfrau Steffi Stuber, die zwischen klaren Passagen und kräftigen Growls wechselte. Dass ihr die Aufregung an einigen Stellen ein wenig anzumerken war, machte den Auftritt keineswegs schlechter. Ganz im Gegenteil: Sie wirkte dadurch offen und sympathisch und gewann das Publikum schnell für sich.
Thrash Metal mit Overkill und Tankard
Mit Overkill stand später eine der erfahrensten Thrash-Metal-Bands des Wochenendes auf der Bühne. Die US-Amerikaner sind seit mehr als vier Jahrzehnten unterwegs und setzen bis heute auf schnelle Riffs, einen markanten Basssound und die unverwechselbare Stimme von Bobby Blitz Ellsworth.
Auch bei den hohen Temperaturen blieb vor der Bühne kaum jemand ruhig stehen. Overkill spielten geradlinig und ohne große Umwege und lieferten genau die Art von Thrash Metal, auf die viele Besucher an diesem Wochenende beim RVBANG 2026 gewartet hatten.
Mit Tankard war am Samstag außerdem ein echtes Frankfurter Urgestein vertreten. Die Band kombiniert klassischen Thrash Metal seit den 1980er-Jahren mit Texten, die sich häufig um Bier, Feiern und den ganz normalen Wahnsinn drehen. Entsprechend locker fiel auch die Stimmung vor der Bühne aus.
Tankard müssen dabei längst nicht mehr groß erklären, wie ihre Konzerte funktionieren. Schnelle Songs, Humor und ein Publikum, das jede Gelegenheit zum Mitsingen nutzte, sorgten für einen Auftritt, der bestens zum RVBANG 2026 passte.
Auch sie zeigten sich im Anschluss ihrer Show noch zum Autogramme schreiben. Auffällig war hier vor allem, dass sie auch die jungen Fans anzogen.
Sonata Arctica mit kürzerer Setlist beim RVBANG
Sonata Arctica hatten vor ihrer Anreise mit Problemen zu kämpfen. Schwierigkeiten mit dem Flieger machten den Auftritt fast unmöglich. Aber sie schafften es dennoch rechtzeitig! Die Finnen erreichten das Festival später als geplant und musste ihre Setlist deshalb verkürzen. Schade, aber besser so, als die ganze Show ausfallen zu lassen!
Die Band nutzte die verbleibende Zeit und brachte ihren melodischen Power Metal dennoch auf die Bühne. Natürlich hätten viele Besucher gerne noch einige Songs mehr gehört. Angesichts der Umstände überwog aber die Freude darüber, dass Sonata Arctica überhaupt noch auftreten konnten.
Rage spielen gemeinsam mit Orchester
Einen der besonderen Auftritte des Festivals lieferten Rage. Die Band stand nicht allein auf der Bühne, sondern wurde von einem Orchester begleitet. Eine Kombination, die bei den Fans sehr gut ankam.
Sänger und Bassist Peavy Wagner hatte an diesem Tag mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen. Wie er dem Publikum selbst berichtete, war ein normaler Auftritt im Stehen deshalb nicht möglich. Das Konzert abzusagen, kam für ihn nicht infrage. Peavy absolvierte die Show kurzerhand im Sitzen.
Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Das Zusammenspiel zwischen Band und Orchester funktionierte und wurde von den Zuschauern begeistert aufgenommen. Gerade die Verbindung aus schweren Gitarren, bekannten Rage-Songs und den klassischen Instrumenten gehörte für viele Besucher zu den Höhepunkten des Samstags.
Ein friedlicher Abschluss für das RVBANG 2026
Auch am zweiten vollständigen Festivaltag zeigte sich, dass beim RVBANG Festival nicht nur die bekannteren Namen funktionierten. Schon bei den frühen Auftritten standen viele Fans vor der Bühne und unterstützten die Bands.
Die Mischung aus Thrash, Power, Gothic und Melodic Death Metal sorgte am Samstag noch einmal für ein abwechslungsreiches Programm. Dazu kamen besondere Momente wie der verkürzte, aber dennoch durchgezogene Auftritt von Sonata Arctica, die lange Autogrammstunde von Lacrimas Profundere und das gemeinsame Konzert von Rage und Orchester.
Mit einem entspannten Publikum, viel Nähe zwischen Bands und Fans sowie einer Organisation, bei der auch kleine Details berücksichtigt wurden, ging das RVBANG 2026 schließlich zu Ende. Die hohen Temperaturen verlangten allen Beteiligten einiges ab. Die gute Stimmung ließen sich die Metalfans davon jedoch nicht nehmen.
Tickets für 2027 gibt es bereits schon jetzt! Wenn ihr wissen wollt, wer im kommenden Jahr mit dabei ist, dem empfehlen wir die Social Media Kanäle (wie z.B. Facebook und Instagram) des Festivals und die Webseite.








