Hanabie in der Batschkapp Frankfurt
Der Erfolg von Hanabie nimmt in Deutschland volle Fahrt auf – das bewiesen sie in der Batschkapp eindrucksvoll.
Schon eine ganze Weile war die Show von Hanabie in Frankfurt ausverkauft. Spätestens, seit dem der Japanische Kawaii-Metal von Babymetal (und ihrer Kollaboration mit Electric Callboy) bekannt ist, nimmt der Erfolg solcher Bands auch in Deutschland zu. Bands wie Hanabie treten mehr und mehr auf Festivals auf und erreichen da mehr und mehr Fans.
Hanabie selbst sind allerdings schon gut zehn Jahre im Musikgeschäft tätig. Allerdings erschien die erste EP erst 2018 und das erste, komplette Album 2021.
Geballte Frauenpower in der Batschkapp
Zunächst aber sollte im Support „SUN“ auftreten. Nicht zu verwechseln mit der Band, die es bereits seit den 1990er Jahren gibt. 😉 Kurz vor 20:00 Uhr gingen sie auf die Bühne.
Wir lassen für alle, die die Band noch nicht kennen, einfach mal die Webseite der Band selbst sprechen und zitieren hier, was die eigene Webseite über SUN sagt:
SUN hat ein Genre geschaffen, das sie „Brutal Pop“ nennt: eine Mischung aus Mainstream-Pop und Rock-Metal. Mit eingängigen Melodien, farbenfrohen Visuals, wilden Schreien und Double-Pedal-Drums könnte ihr Brutal Pop das heimliche Kind von St. Vincent und Gojira sein. Ihr Name ist eine Hommage an ihren Vater. Er starb am Vorabend ihres 6. Geburtstags, und sein Grab war mit einer Sonnenblume geschmückt. Eines Tages stellte sie fest, dass das Grab verschwunden war, und so wählte sie den Namen SUN, um sich an ihn zu erinnern und ihn am Leben zu erhalten. Ihre Songs drücken die Gewalt großer Emotionen aus: wahre Liebe, Freude, Trauer. SUN vermittelt eine Botschaft der Hoffnung, des Mutes und der Liebe; das Leben ist auch in den schwierigsten Momenten lebenswert.
Besser könnten wir es vermutlich auch nicht beschreiben. Fakt ist aber, ihr Stil passt recht gut zu Hanabie, weshalb SUN ein würdiger Support in der Frankfurter Batschkapp waren, der beim Publikum gut ankam.
Schließlich konnten Hanabie nach einer kurzen Umbaupause die Bühne betreten. Besonders auffällig waren an diesem Abend nicht nur die quietschbunten Outfits, mit dem sich die Band schon einmal sehr von den Kolleg:innen im gleichen Musik-Genre abhebt. Nein, es waren auch erstaunlich viele männliche Fans in den ersten Reihen zu beobachten.
Glaubt uns, wir sehen über das Jahr einige Shows und in den allermeisten Fällen dominieren doch die Frauen in den ersten Reihen, egal, ob es sich dabei um Bands mit (überwiegend) männlicher oder weiblicher Besetzung handelt.
Die Stimmung in der ‚Kapp war von Anfang an auf den Punkt, die auseverkaufte Hütte tobte und feierte ordentlich mit. Songs wie „Warning!!“, „Spicy Queen“ oder auch „GIRL’S TALK“ standen mit der auf der Setlist und jeder einzelne Song wurde vom Publikum gefeiert.
Kein Wunder, denn die Japanerinnen spielten auf ihrer EU/UK Tour auch gerade einmal vier Shows in Deutschland. Wenn man weiß, wohin es die jungen Frauen auf dieser Tour noch getrieben hat, dann sind vier Termine schon eine gute Hausnummer. Aber selbstverständlich hätten sich auch noch weitere Städte in Deutschland auf einen Besuch von Hanabie gefreut. Vielleicht ja beim nächsten Mal?
Fakt ist, Japanischer Metal ist gerade ziemlich im Trend. Auch wenn Hanabie nicht nur Metal spielen, sondern sich durchaus auch von Hip-Hop, Electronica, Nu Metal und gar von Hardcore Punk beeinflussne lassen. Die Mischung kann sich hören (und sehen) lassen, wenn man diese Art Musik mag. Frankfurt tat dies und wird sind uns sicher, da kommt noch einiges mehr von Hanabie!
Folgt dazu am besten auch immer den Social Median Kanälen der Bands, dann bleibt ihr auf dem Laufenden. Schaut hier auch am besten regelmäßig rein, um die neuesten Informationen zu erhalten.











