Cemetery Skyline waren Im Wizemann zu Gast
Am Mittwoch waren Cemetery Skyline im Stuttgarter Club Im Wizemann zu Gast. Eins können wir vorab schon mal sagen: ihr habt definitiv etwas verpasst, wenn ihr nicht dabei gewesen seid. Schließlich bekommt man so eine Bandzusammenstellung nicht alle Tage zu sehen.
Cemetery Skyline rocken auch vor kleinem Publikum
Wer öfter in Stuttgart und vor allem auch rund um das Im Wizemann unterwegs ist, der kennt gern mal das Verkehrschaos rund um das Parkhaus, wenn dann auch noch drei Veranstaltungen gleichzeitig im Studio, im Club und in der Halle sind. Letztere blieb am Mittwoch leer, das Verkehrschaos blieb aus und man hätte eigentlich auch meinen können, der Club füllt sich zu Cemetery Skyline auch kaum. Aber, zum Glück wurden wir als Fotografen, die am Mittwoch schon in einer Vielzahl im Graben standen, eines Besseren belehrt.
Zum Opener Royal Sorrow war es tatsächlich zunächst noch ein wenig überschaubar im Club. Die Jungs gaben ihr bestes, auch wenn sie nicht jeden mitrissen. Schade eigentlich, denn die Finnen machten mit ihrem Prog-Metal eigentlich eine gute, wenn auch solide Show. Aber ja, Geschmächer sind ja durchaus immer verschieden.
Gegen 21:15 Uhr sollte es dann auch endlich mit dem Hauptact weitergehen. Cemetery Skyline betraten die Bühne, der Club zeigte sich schon weit gefüllter, als noch beim Support Act. Gleich zu Beginn stimmte die Band zum Happy Birthday für Frontmann Mikael Stanne an! Das Publikum stieg ein und Mikael zeigte sich sichtlich gerührt über die kleine Einlage an seinem Ehrentag.
Stuttgart in Feierlaune
Auch wenn es zunächst nicht danach aussah, aber, das Publikum kam nach und nach von Song zu Song immer mehr in Fahrt und hatte auch an diesem Mittwoch (der ja eigentlich kein wirklicher Konzertgänger-Tag ist) sichtlich Spaß.
Man merkte auch, dass viele anwesende Fans natürlich die Zusammenstellung der Band sehr freute und entsprechend die Laune hob. Aber umgekehrt merkte man auch, wie neu das Projekt noch für viel zu sein scheint. Denn, wenn hier schon mehr Leute gewusst hätten, so schätzen wir, dann hätten Cemetery Skyline auch prima die Halle füllen können.
Von Insomnium und Omonium Getherum bekannt: Gitarrist Markus Vanhala, Keyboarder Santeri Kallio ist vielen von Amorphis bekannt, Schlagzeuger Vesa Ranta (bekannt durch Sentenced) und Bassist Victor Brandt (bekannt Dimmu Borgir und Witchery) bilden neben Mikael die Band. Also absolut keine unbekannten Musiker. Aber, der Mittwoch und die anstehende Festival-Saison werden auch noch einmal etwas dazu beigetragen haben, dass viele den Termin nicht auf dem Schirm hatten.
Was man aber durchaus beobachten konnte: Spaß! Die anwesenden Fans hatten Bock und auch die Band zeigte die Spielfreude bei Songs wie „The Darkes Night“, „Anomalie“ oder auch „Never Look Back“ und „The Coldest Heart“.
Wir hoffen jedenfalls, dass wir die Band im Herbst oder Winter bald schon wiedersehen können, denn dann wird auch mit Sicherheit die Location, in der sie spielen ein wenig voller werden!








