Hiraes im ausverkauften Café Central in Weinheim 2026
Am Freitag stand das Café Central in Weinheim Kopf! Hiraes haben den Laden ausverkauft und für einen mächtigen Abriss gesorg. Was ihr verpasst habt? Das verraten wir euch nachfolgend – lasst uns aber wie immer vorn beim Support mit HORRIZON und den NOPREACHERS anfangen. Die beiden Bands konnten sich definitiv auch sehen und hören lassen! Trotz kleiner technischer Herausforderungen.
Auftakt in Weinheim mit HORRIZON
Die Melodic-Death-Metal-Band aus der Pfalz eröffnete den heißen Abend in Weinheim. Zugegeben, draßen war es schon ganz angenehm, aber drin sollten die Temperaturen bereits für den ersten Act des Abends noch einmal deutlich ansteigen. Schon nach wenigen Minuten verwandelte sich das ausverkaufte Café Central in einen schwitzigen Hexenkessel.
Frontmann Norman reichte zwischenzeitlich noch eine Runde Met durch das Publikum, um die Stimmung aufrecht zu erhalten. Wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn mit ihrem Set haben sie Weinheim definitiv überzeugt. Auch, wenn Gitarrist Martin zwischenzeitlich ein wenig mit der Technik und einer kaputten Saite seines Instruments kämpfte. Kurze Zeit später kehrte er mit einer Ersatzgitarre zurück und das Set von HORRIZON konnte zu Ende gespielt werden, bevor die Band sich dann an den Merch begab, um mit den anwesenden Fans ein wenig zu plaudern.
Übrigens spielte die Band auch den Song „In Flames“ – ihr könnt sicher erraten, was es damit auf sich hat, oder? Richtig, der Track soll eine Hommage an die gleichnamige Band sein.
Mit den NOPREACHERS in Runde zwei!
Wer bereits zum Tourauftakt in Frankfurt dabei war, wird bemerkt haben, dass die Bühne in Weinheim ein wenig anders aufgebaut wurde. Die Jungs an Gitarre, Bass und Gesang bekamen nun alle ihren Platz im vorderen Bereich und die Drums konnten, wie es ja normalerweise üblich ist, in den hinteren Bereich der kleinen, aber feinen Bühne in Weinheim platziert werden.
Die Band aus Bayern zeigte noch einmal mehr, warum sie bei Hiraes mit am Start sind und dass sie sich keinesfalls hinter dem Headliner verstecken müssen. Auch merkt man ihnen nicht an, dass dies ihre erste Tour überhaupt ist und man da, möglicherweise (und natürlich auch verständlicherweise) ein wenig nervös ist. Ihren neuesten, bisher unveröffentlichten Track, „Breath“, spielten sie an diesem Abend ebenfalls.
Souverän zogen die NOPREACHERS auch in Weinheim ihren Auftritt durch und ebneten den Weg für den Hauptact des Abends.
Hiraes reißen das Café Central ab!
Wenn man schon nach den ersten 1-2 Songs so arg ins Schwitzen gerät, stellte Frontfrau Britta Görtz fest, dann kann das nur ein gigantischer Abend werden! Und so sollte es auch sein. Hiraes Show in Frankfurt vor einigen Wochen war bereits ausverkauft. Aber, in Weinheim haben sie definitiv noch mal eine Schippe drauf gelegt!
Nicht zuletzt, weil der Schweiß nach zwei Support-Acts im bereits nach wenigen Minuten von der Decke tropfte. Nein, auch das Publikum im ausverkauften Haus trug einiges dazu bei, dass die Betriebstemperatur den ganzen Abend über konstant blieb!
Tracks wie „We Owe No One“, der Namensgeber der Tour „Nightlfy“ (oder wie Britta den Track nennt, „ein etwas ruhigerer Titel“) oder auch „Solitary“ standen an diesem Abend mit auf der Setlist.
Bereits nach wenigen Minuten war das Café Central ein einziger, brodelnder Moshpit mit mächtig Stimmung. Das entging auch der Band nicht, die das Publikum noch mehr anheizte. Wer an diesem Abend noch still stand, der war nicht beim Hiraes-Konzert. Fakt ist, an diesem Abend hat sich auch wieder einmal mehr gezeigt, warum Britta nicht nur eine absolut sympathische Frontfrau ist, sondern auch, warum sie bei ihren Kolleg:innen sehr hoch angesehen ist.
Sie hat es einfach drauf, egal, ob sie gerade in ihrer eigenen Band spielt, oder gerade als Vocal-Coach tätig ist oder „mal eben“ bei Heaven Shall Burn als Vertretung einspringt. Wir sind definitiv froh, dass die Metal-Szene, die ja nun einmal sehr von Männern dominiert wird, mit ihr so eine professionelle, sympathische und absolut herausragende Musikerin am Start hat!
Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Auftritt – gerne auch in größeren Locations, denn das hat sich die Band wahrlich verdient!









