Das war das NOAF 2026 – der Freitag
In diesem Jahr feierte das NOAF, aka Neuborn Open Air Festival, sein 20. jähriges Jubiläum! Also genauer gesagt, war es das 20. Event, Jubiläum wurde bereits letztes Jahr gefeiert. Währenddessen kam bekanntlich Corona dazwischen so dass entsprechend pausiert werden musste.
Mit dabei waren am Freitag und Samstag wieder zahlreiche Bands, die das Metal-Herz höher schlagen ließen. Wie, wo und was ihr verpasst habt, das beleuchten wir nachfolgend noch einmal.
Das war der Freitag beim NOAF 2026
Sicher, am Donnerstagabend gab es bereits ein kleines Warm Up, mit drei Tribute Bands. Battle Against The Empire, Mothership und Subliminal Verses waren hier am Start. Rage Against The Machine, LED Zeppelin und Slipknot wurden hier bereits vor dem offiziellen Start gewürdigt.
Kaum war der Donnerstag dann auch vorbei, konnte es am Freitagnachmittag richtig losgehen!
Kurz zu den Bands:
Truth Grip kommen aus der Hardcore-Ecke und mischen diese mit Metal-Einflüssen. Entsprechend gehörten sie beim NOAF zu den deutlich härteren Bands im Programm. Auch wenn das Gelände hier noch nicht vollständig gefüllt war, die anwesenden Fans hatten auf jeden Fall schon mal Bock – und die Band sowieso!
Mit Wedge undt ihrem Heavy Rock gab’s eine ganz anderen Sound in Wörrstadt. Musikalisch orientiert sich das Trio stark am Rock der 60er- und 70er-Jahre und lässt dabei auch Psychedelic und Blues mit einfließen. Auch das kam hier recht gut an.
Nervosa sind im Thrash Metal zu Hause. Die ursprünglich in Brasilien gegründete Band ist bereits seit 2010 unterwegs und hat beim NOAF auf jeden Fall für gute Laune gesorgt. Ein kleiner Regenschauer konnte weder den Auftritt noch die Stimmung trüben. Die Fans blieben weitestgehend konsequent vor der Bühne um den Auftritt zu genießen. Schließlich zog ein angekündigtes Gewitter am Gelände vorbei!
Und kaum war der Regen vorbeigezogen, zeigte sich auch pünktlich zum nächsten Auftritt wieder die Sonne. Als nächstes waren Elwood Stray am Start – übrigens auch vor wenigen Tagen erst beim Rock The Lakes Festival in der Schweiz zu Gast gewesen.
Sie verbinden Metalcore und Hardcore, lassen dazwischen aber auch immer wieder melodischere Parts zu. Die Band aus Essen veröffentlichte übrigens erst 2023 ihr Debütalbum „Gone With The Flow“. Also, noch recht frisch im Geschäft die Jungs. 😉
Mit Grave Digger gab es mehr als vier Jahrzehnte Musikgeschichte auf der Bühne zu hören und zu sehen. Mit Heavy Metal und Power Metal wurde der Abend auf dem NOAF-Gelände eingeläutet.
Schließlich gabs mit Paleface Swiss Deathcore, Hardcore und Beatdown auf die Ohren. Sie gehören wohl inzwischen zu den bekanntesten Schweizer Bands der härteren Metal-Ecke. Erst 2025 erschien mit „Cursed“ ihr aktuelles Album. Vor einigen Wochen standen sie übrigens beim ersten Mvrksfest in Mannheim auf der Bühne. Definitiv ein würdiger Headliner – ob da Skindred noch eins drauf setzen konnten?
Wer Skindred kennt, weiß, die machen musikalisch ohnehin ihr eigenes Ding. Metal und Alternative Rock treffen bei den Walisern auf Reggae und Dancehall – eine Mischung, mit der die Band seit mittlerweile mehr als 25 Jahren erfolgreich ist.
In Wörrstadt kam das gut an. Die Fans waren immer noch zahlreich auf dem Gelände vertreten und feierten den Stilmix ausgelassen in der inzwischen etwas kühlen Sommernacht.
Rund um das Festival
Auch abseits der Bühne blieb das NOAF angenehm unkompliziert. Die Anreise verlief wie schon im vergangenen Jahr ohne Probleme und auch auf dem Gelände blieb es friedlich. Auffällig waren erneut die vielen Kinder, die mit ihren Eltern unterwegs waren und teilweise mit erstaunlicher Begeisterung vor der Bühne standen.
Beim Essen gab es neben Wurst auch vegetarische und vegane Angebote. Bier und Limonade waren ebenso erhältlich wie Wasser für gerade einmal 1,50 Euro – ein Preis, den man auf Festivals inzwischen durchaus zweimal lesen darf. Auch insgesamt blieben Essen und Getränke erfreulich bezahlbar.
Neben einem Stand mit NOAF- und Band-Merch gab es Badges, Pins und Aufnäher zu kaufen. Weitere kleine Stände boten unter anderem Hüte und Metal-Merch an, außerdem war die Mentality Community auf dem Gelände vertreten. Wer auf die Rückgabe seines Becherpfands verzichten wollte, konnte dieses spenden.
Ein bisschen Wohnzimmer gehört beim NOAF dazu
Neben den Sitzgelegenheiten unter dem Bierzelt-Dach standen auch in diesem Jahr wieder Liegestühle bereit. Dazu gesellten sich hier und da einzelne Stühle und sogar Sessel. Gerade diese etwas zusammengewürfelten Sitzgelegenheiten passen erstaunlich gut zum NOAF: Man sucht sich irgendwo einen Platz, setzt sich kurz dazu und fühlt sich eher auf einem großen Treffen als auf einem anonymen Festivalgelände.
Damit blieb auch rund um die Konzerte vieles so, wie man es vom NOAF bereits kennt: überschaubare Wege, faire Preise, viele Möglichkeiten für eine Pause zwischendurch und ein entspanntes Miteinander auf dem Gelände. Genau diese Mischung trägt einen großen Teil dazu bei, dass sich das Festival seinen familiären Charakter bewahrt hat.
Das NOAF 2026 – der Freitag
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Die Bands stehen noch nicht fest. Sobald es hier News gibt, erfahrt ihr es auf den Social Media Kanälen des NOAF, auf deren Webseite und na klar, auch bei uns!







