Airbourne liefern im Schlachthof Wiesbaden ab!
Seit über 20 Jahren sind Airbourne inzwischen im Geschäft. Am Sonntagabend haben sie den Schlachthof in Wiesbaden ausverkauft. Durch sämtliche Altersgruppen hinweg begeisterten sie das Publikum und lieferten mächtig ab. Wie immer der Reihe nach, fangen wir beim Support.
Asomvel eröffnen den Abend in Wiesbaden
Und das taten sie energiegeladen. Mag nach KI-Beschreibung klingen, isses aber nicht, wenn man die Band gesehen hat, kann man es einfach nicht anders beschreiben. Ihren ihren schnellen, von Motörhead beeinflussten Sound haben Asomvel in Wiesbaden gut rübergebracht und in der kurzen Spielzeit gezeigt, was sie auf dem Kasten haben.
In rund 45 Minuten hat man hier definitiv keine Hochglanz-Rockshow gesehen, sondern eine Show getreu dem Motto „Licht aus, Amp auf Anschlag“. Aber das will man eben auch nicht sehen, wenn man zu Airbourne geht – korrigiert mich gern, wenn ich hier falsch liege. Das Konzept kam jedenfanns in Wiesbaden gut an. Songs wie „Louder & Louder“, „King Of The World“ oder auch „Outside The Law“ standen dabei auf der Setlist und unterstrichen noch einmal, dass man Asomvel besser einmal live erlebt, statt sie nur auf Platte oder eben per Stream zu hören.
Airbourne in Bestform im Schlachthof Wiesbaden
Auch wenn die Hälfte der aktuellen Tour schon hinter Airbourne liegt. Denkt bloß nicht, dass es hier Müdigkeitserscheinungen bei der Band gibt. Ganz im Gegenteil! Neben der berühmten Bierdusche von Joel O‘Keeffe gab’s natürlich auch jede Menge Gitarren-Action auf der Bühne zu sehen, auch Boxen waren kein Hindernis für den Frontmann. Da wird eben, wie es sich bei einer Hard-Rock-Show gehört, eben auch darauf geklettert.
Immer wieder sprintete O‘Keeffe wild über die Bühne. Und das nicht nur beim Opener „Gutsy“. „Hungry“ oder auch „Cradle To The Grave“ standen ebenfalls mit auf der Setliste und ließen eine ähnliche Dynamik von der Band auf’s Publikum über gehen.
Mit etwas mehr als einer Stunde Spielzeit haben sich Airbourne wieder einmal verausgabt und das Publikum dankte es mit lautstarkem Mitsingen zur Zugabe „Runnin‘ Wild„. Den Ruf als eine der lautesten, schnellsten und direktesten Rock-Acts in der aktuellen Rockszene haben sie sich redlich verdient. Ihre Fans bestätigen das von Show zu Show!
Aktuell sind die Termine in Deutschland zwar vorbei, aber wer im europäischen Ausland unterwegs ist, hat in diesen Tagen noch u.a. in Frankreich einige Gelegenheiten, Airbourne live zu sehen. Schaut dazu am besten auch auf den Social Media Kanälen der Band vorbei, wie beispielsweise Facebook.
Fazit: Airbourne haben es immer noch drauf
Wer auf einen ruhigen Rockabend steht, ist bei Airbourne falsch. Wer hingegen auf gepflegten Hard Rock steht, der live einfach auch mal eskalieren darf und nicht nur „energiegeladen“ ist, sondern ein Erlebnis, der sollte sich Airbourne nicht entgehen lassen. Egal, ob eingefleischter Rock-Fan, der schon seit über 20, 30 Jahren Teil des Games ist oder Newbie, bei Airbourne sollte jeder auf seine Kosten kommen, der auf Live-Action steht und keinen Bock auf „wir gehen jetzt zum Konzert und müssen erst mal Quatschen“-Shows hat. Hier wird gerockt und nicht gequatscht! 🙂









