Ad Infinitum rocken in Trier!
Geballte Frauenpower steht derzeit mit Ad Infinitum, Skarlett Riot und Secret Rule auf der Bühne. Wenngleich es für Ad Infinitum die letzte Tour in diesem Jahr sein wird – aber! Keine Panik, das klingt wilder, als es tatsächlich sein wird. Was es damit auf sich hat, verraten wir euch natürlich auch. Wir fangen aber wie gewohnt vorn an – bei den Support Acts bzw. Special Guests. Da haben sich Ad Infinitum auf jeden Fall würdige Unterstützung mitgebracht!
Secret Rule eröffnen den Abend
Auch wenn an diesem Abend zur offziellen Spielzeit des Support-Acts Secret Rule das Forum in Trier noch etwas spärlich besucht war und die anwesenden Fans nur langsam in Fahrt kamen. Wer nicht da war, hat mit Secret Rule einfach etwas verpasst.
In der Vergangenheit haben sich bereits ein paar wenige Seiten über die aktuellste Platte „X“ ausgelassen und sie als „nichts Besonderes“ abgestempelt, quasi als „eine unter vielen“, da ihr die Eigenständigkeit fehlt. Wir können und wollen das so definitiv nicht unterschreiben, schon gar nicht, wenn man Angela di Vicenzo und ihre Band nun auch live erlebt hat.
Songs wie „Walking Down The Street“, „Collaps“ oder „Silent Pain“ (alle von der aktuellen Scheibe), klangen live auf jeden Fall sehr gut und auch das Publikum taute nach und nach auf. Natürlich kann man nicht immer eine absolute Stimmgewalt erwarten, aber, die Band als „Einheitsbrei“ abzustempeln, nein, das sind sie gewiss nicht.
Skarlett Riot als Special Guest für Ad Infinitum in Trier
Die Briten um Frontfrau Chloe aka Skarlett waren nach einer kurzen Umbaupause um kurz nach 20 Uhr in Trier am Start. Ihr Mix aus Hard Rock, Alternative Rock und -Metal kam in Trier gut an. Das Forum füllte sich in der Zwischenzeit auch mit weitern Fans, die von Chloe immer wieder zum Mitmachen animiert wurden.
Songs wie „Chemicals“, „Limits“ und auch „Voices“ kamen gut beim Publikum an und Skarlett Riot bewiesen einmal mehr, dass sie live absolut hörens- und sehenswert sind. Wer wollte, konnte nach dem Auftritt noch zum Merch, um einen kleinen Plausch mit der Band zu halten und/oder natürlich auch, um noch ein Foto oder Autogramm zu ergattern. Die Fans, die das Angebot wahrnahmen, reisten sogar weit an, um die drei Female-Fronted-Bands am Donnerstagabend live zu sehen. Das beeindruckte Chloe sichtlich.
Ad Infinitum beeindrucken viel Energie und Spiellaune
Auch wenn Frontfrau Melissa Bonny gerade eine neue Solo-Single veröffentlicht hat und sie auch Teil der Band The Dark Side Of The Moon ist – die Powerfrau weiß genau, wie sie mit Ad Infinitum beeindruckt. Und das gelang ihr in Trier mit ihrer Band wieder wunderbar!
Eröffnet wurde der Abend mit „Upside Down“, weitere Hits wie „Somewhere Better“, „My Halo“, „Marching on Versailles“ oder auch „Outer Space“ folgten. Gleich zu Anfang folgte auch die Ansage, dass dies die letzte Tour für Ad Infinitum in diesem Jahr ist, bevor es dann Anfang 2027 mit Takida durch das Land geht. Hier werden sie allerdings als Support dabei sein und die Chance auf eine Setlist mit über 20 Songs, wie sie in Trier auf dem Plan stand, ist eher gering.
Long story short: wer auf der aktuellen Tour nicht dabei ist, der verpasst defintiv was! Denn, wie erwähnt, nach der Tour steht erst einmal eine kleine Auszeit an. Auch Festival-Shows sind für Ad Infinitum nicht geplant.
Aber, keine Panik, das ist keine Pause, weil die Band sich vom Touren erholen muss. Ganz im Gegenteil! Die Arbeit geht nach der Tour weiter. Melissa und ihre Band wollen sich neuer Musik widmen! Wir können zwar keine 100% Garantie aussprechen, aber die Wahrscheinlichkeit, auf der Tour mit Takida neue Musik zu hören, sollte doch recht hoch sein.
Sobald es aber auch dazu Neuigkeiten gibt, werden wir euch informieren. Zuvor noch einmal zurück nach Trier, wo die kleine, aber feine Halle mit Ad Infinitum gebebt hat! Auch wenn es hier keine klassischen Zugaben zu hören gab, die Show war mehr als nur hörens- und sehenswert. Die Energie von Melissa übertrug sich nicht nur auf ihre Bandkollegen, sondern auch ab der ersten Sekunde auf das Publikum, welches einfach jeden Song mitfeierte.
Fazit: Wir sind gespannt auf neue Musik und legen euch Melissa mit ihrer Band Ad Infinitum wärmstens ans Herz, auch, wenn die aktuellen Deutschland-Termine nicht sehr viele sind. Nutzt die Chance, wenn ihr könnt!









