Franz Ferdinand – auch 2026 in Deutschland!
Franz Ferdinand kommen 2026 zurück nach Deutschland. Die Band aus Glasgow gehört seit über 20 Jahren zu den spannendsten Acts zwischen Indie-Rock, Post-Punk und tanzbarem Alternative-Sound. Wer sie nur von alten Festival-Slots kennt, sollte das dringend ändern.
Von „Take Me Out“ bis heute: Eine Band mit Katalog
2004 ging alles los: Das selbstbetitelte Debütalbum schlug ein wie eine Bombe. „Take Me Out“, „The Dark of the Matinée“ oder „This Fire“ laufen bis heute in Indie-Discos, auf Partys und in Stadionpausen. Doch Franz Ferdinand sind nie bei diesem einen Sound stehen geblieben.
Mit „You Could Have It So Much Better“, „Tonight: Franz Ferdinand“ und später „Always Ascending“ haben sie ihren Stil geöffnet: mehr Elektronik, mehr Groove, mehr Mut zum Experiment. Frontmann Alex Kapranos ist dabei nie der klassische Rockstar-Typ gewesen, sondern eher ein charismatischer Erzähler mit trockenem Humor – genau das macht die Dynamik auf der Bühne aus.
Warum man Franz Ferdinand live sehen sollte
Franz Ferdinand funktionieren live anders als auf Platte. Die Songs sind kantiger, die Gitarren roher, die Rhythmen treibender. Was auf dem Album cool und kontrolliert wirkt, bekommt auf der Bühne Schweiß und Druck.
Entscheidend ist das Zusammenspiel: Die Band versteht es mehr als gut, Spannung aufzubauen, Breaks auszureizen und dann wieder alles in Bewegung zu bringen. Gerade die älteren Hits bekommen live oft ein neues Tempo oder längere Instrumentalpassagen. Wer denkt, er kenne jeden Song in- und auswendig, wird überrascht. Und: Das Publikum ist selten passiv. Bei „Do You Want To“ oder „No You Girls“ steht kaum jemand still.
Mehr als nur Indie-Hits
Was Franz Ferdinand bis heute interessant macht, ist ihre Haltung: keine übertriebene Selbstinszenierung, kein künstliches Comeback-Narrativ. Sie veröffentlichen neue Musik, gehen auf Tour und spielen ihre Shows mit einer Mischung aus Präzision und Lockerheit.
Auch personell hat sich die Band im Laufe der Jahre verändert, ohne ihre Identität zu verlieren. Neue Einflüsse sorgen für frische Impulse, während die Grundidee, intelligente Gitarrenmusik mit Tanzfaktor, erhalten bleibt.
2026 wird laut, aber nicht glattgebügelt
Wer Lust auf ein Konzert hat, bei dem Indie-Rock nicht geschniegelt klingt, sondern Ecken und Kanten zeigt, sollte sich die Tour vormerken. Franz Ferdinand liefern keine sterile Perfektion, sondern Energie, Timing und Songs, die seit zwei Jahrzehnten funktionieren.
Wer Franz Ferdinand bisher noch nicht live gesehen hat, sollte das 2026 nachholen. Und wer sie vor Jahren zuletzt erlebt hat, wird merken: Die Songs haben nichts von ihrer Wirkung verloren – im Gegenteil. Manche klingen heute sogar entschlossener als damals.
Vier Termine. Vier Städte. Kein Drumherum. Nur eine Band, die auch nach über 20 Jahren noch weiß, wie man eine Halle in Bewegung bringt.
Nachfolgend noch einmal alle Tourdaten für Deutschland im Überblick. Tickets gibt’s u.a. auf eventim.de!
31.03.2026 – München, Zenith
01.04.2026 – Berlin, Tempodrom
04.04.2026 – Köln, Palladium
11.04.2026 – Frankfurt, Jahrhunderthalle
Titelfoto (c): Redlight Management









