Annisokay rocken die Batschkapp Frankfurt
Vergangene Woche waren Annisokay endlich wieder in der Rhein/Main/Neckar Region zu Gast.
Zuletzt 2023 in der Batschkapp Frankfurt zu Gast, kehrten Annisokay im Rahmen ihrer „The Abyss PT. 2“, passend zur Veröffentlichung ihres gleichnamigen Albums, zurück in die Mainmetropole.
Abriss mit The Narrator
Den Beginn machten pünktlich um 19:30 The Narrator aus Essen. Das Quartett legte zu Beginn die Stimmung für den restlichen Abend: Ein Mix aus Hard- und Metalcore, gewürzt mit ein paar Anleihen aus dem Deathcore – und so ließen auch die ersten Moshpits nicht lange auf sich warten und The Narrator überzeugten auf voller Linie. Harte Breakdowns, catchy Refrains und harte Screams mit Deathcore Growls bieten von mitsingen bis moshen alles. Starker Beginn.
Doppelte Vocal-Power bei Our Promise
Weiter ging es mit dem 2020 in Stuttgart gegründeten Sextett von Our Promise. Die Vocals werden hier gleichmäßig aufgeteilt und ähnlich wie The Narrator zuvor, werden den Fans Growls mit sehr melodischen Parts um die Ohren gehauen, hier nun etwas weniger Hard- und Deathcore, aber dafür mehr Metalcore und Poppunk. Eine starke Mischung, die Bands harmonieren gut im Line-Up. Sowohl die beiden Vocalisten, als auch die Gitarristen und Bassist wirbeln konstant über die Bühne und animieren die Fans zu moshen, crowdsurfen und auch zu mehr als einer Wall of Death. Die Batschkapp feiert die Supportbands schon sehr stark, was nicht selbstverständlich ist, klasse Leistung von Bands und Fans.
Annisokay mit beeindruckender Videoshow
Wie schon auf dem NOAF (Neuborn Open Air Festival) 2025 sind im Vorfeld wieder vier hochkante Videoleinwände auf der Bühne zu sehen, auf denen zu den jeweiligen Songs passende Sequenzen oder in Szene gesetzte Lyrics drüberliefen, visuell sehr beeindruckentd. Aber auch spielerisch überzeugt das Quartett aus Halle und startet mit „Throne of the Sunset“ ins Set.
Schon während des zweiten Songs „Never enough“ kletterte Growler Rudi Schwarzer auf die Absperrung des Bühnengrabens um näher an den Fans zu sein und growlte von dort. Während auf dem NOAF Annisokay das Set für ca. 20 Minuten unterbrechen musste, weil Gitarrist und Clean Sänger Christoph Wieczorek eine heftige Erkätung hatte, wurde in Frankfurt gesund und munter durchgepowert. Man spürte, dass die Band selbst überwältigt davon war, dass die Batschkapp fast ausverkauft war.
Mehrmals bedankte sich die Band, wie auch die Supportbands schon, bei den Fans fürs zahlreiche Erscheinen. Sowohl ältere Songs wie „Coma Blue“, „Like a Parasite“ fehlten ebenso wenig wie Songs aus dem aktuellen „Abyss- The Final Chapter“ Album, wie z.B. „Ultraviolet“ oder „My Effigy“.
Mit etwas über einer Stunde Spielzeit ist es auch ein angemessenes Headliner Set.
Ein großartiger Band mit drei sehr guten Bands in Spiellaune und einer Fanbase, die weiß wie man feiert.
Fotos & Text: Kevin Richter











