Alice Cooper kündigt fünf Open-Air-Konzerte für 2027 an
Alice Cooper denkt auch mit inzwischen 78 Jahren noch lange nicht ans Aufhören. Ganz im Gegenteil: Der selbst ernannte Meister des Schock-Rock hat für den Sommer 2027 weitere Konzerte angekündigt. Mit seiner aktuellen Show „Alice’s Attic“ kehrt er auf die deutschen Bühnen zurück und hat dabei nicht nur mehr als fünf Jahrzehnte Rockgeschichte im Gepäck, sondern auch jede Menge Erfahrung darin, sein Publikum auf ziemlich unterhaltsame Weise das Fürchten zu lehren.
Alice Cooper bringt Alice’s Attic 2027 zurück nach Deutschland
Nach seinen Auftritten im Sommer 2026 setzt Alice Cooper seine „Alice’s Attic“-Tour auch im kommenden Jahr fort. Insgesamt fünf Open-Air-Konzerte sind für Juni 2027 angekündigt.
Wer Alice Cooper schon einmal live gesehen hat, weiß, dass seine Konzerte mit einer gewöhnlichen Rockshow wenig gemeinsam haben. Seit Jahrzehnten gehören Kunstblut, Guillotinen, Zwangsjacken und allerlei andere Requisiten zu seinen Auftritten. Dabei nimmt sich der Musiker selbst nicht allzu ernst und verbindet seine Horrorinszenierungen gerne mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor.
Das aktuelle Bühnenkonzept „Alice’s Attic“ feierte bereits 2026 Premiere. Auch diesmal dreht sich alles um Alice Coopers Vorliebe für düstere Geschichten und die etwas ungewöhnlichen Gestalten, die seine Songs seit Jahrzehnten begleiten. Musikalisch kann er dabei auf einen umfangreichen Katalog zurückgreifen, in dem sich neben seinen großen Hits auch zahlreiche Stücke finden, die längst zu echten Klassikern des Hardrock gehören.
Über 50 Jahre Alice Cooper – vom Skandalrocker zur Rocklegende
Die Geschichte von Alice Cooper begann bereits Mitte der 1960er-Jahre. Damals gründete Vincent Furnier, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heißt, gemeinsam mit Schulfreunden seine erste Band. Nach mehreren Namenswechseln entstand schließlich Alice Cooper, zunächst noch als Bandname. Ende der 1960er-Jahre wurde Frank Zappa auf die Musiker aufmerksam und nahm sie bei seinem Label unter Vertrag.
Der kommerzielle Durchbruch gelang Anfang der 1970er-Jahre mit dem Album „Love It to Death“ und der Single „I’m Eighteen“. Spätestens mit „School’s Out“ im Jahr 1972 war Alice Cooper auch international ein Begriff. Das gleichnamige Album wurde zum Millionenseller, während der Titelsong bis heute zu den bekanntesten Rockhymnen überhaupt gehört.
1973 folgte mit „Billion Dollar Babies“ einer der größten Erfolge seiner Karriere. Das Album erreichte sowohl in den USA als auch in Großbritannien Platz eins der Charts und brachte unter anderem „No More Mr. Nice Guy“ hervor. Gleichzeitig wurden die Bühnenshows immer aufwendiger und sorgten regelmäßig für Diskussionen. Gerade die provokanten Inszenierungen machten Alice Cooper damals zum Lieblingsfeind konservativer Moralwächter.
Nach dem Ende der ursprünglichen Bandbesetzung startete Cooper 1975 seine Solokarriere mit „Welcome to My Nightmare“. Das Album entwickelte sich zu einem weiteren Klassiker und lieferte die Grundlage für eine Bühnenshow, bei der Rockmusik und Horrortheater noch enger miteinander verbunden wurden. Später folgten weitere erfolgreiche Veröffentlichungen, darunter das 1989 erschienene Album „Trash“. Mit der Single „Poison“ gelang Alice Cooper damals ein großes Comeback, das ihm auch eine neue Generation von Fans bescherte.
Für seinen Einfluss auf die Rockmusik wurde er 2011 gemeinsam mit der ursprünglichen Alice Cooper Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Auch außerhalb seiner Solokarriere blieb er musikalisch aktiv. Gemeinsam mit Johnny Depp und Aerosmith-Gitarrist Joe Perry gründete er die Hollywood Vampires, mit denen er ebenfalls regelmäßig auf Tour geht.
Alice Cooper veröffentlichte 2025 neues Album mit Originalbesetzung
Stillstand ist für Alice Cooper offenbar auch nach all den Jahren keine Option. Im Juli 2025 erschien mit „The Revenge of Alice Cooper“ ein besonderes Album: Erstmals seit mehr als 50 Jahren hatten sich die noch lebenden Mitglieder der ursprünglichen Alice Cooper Band wieder zusammengetan, um gemeinsam neue Musik aufzunehmen.
Mit dabei waren Gitarrist Michael Bruce, Bassist Dennis Dunaway und Schlagzeuger Neal Smith. Auch der 1997 verstorbene Gitarrist Glen Buxton ist auf dem Album durch eine alte Aufnahme zu hören. Produziert wurde die Veröffentlichung von Bob Ezrin, der bereits in den 1970er-Jahren maßgeblich am Sound der Band beteiligt war.
Als erste Single erschien „Black Mamba“, bei der auch The-Doors-Gitarrist Robby Krieger mitwirkte. Musikalisch orientiert sich das Album deutlich an den frühen Veröffentlichungen der Band und erinnert daran, dass hinter all den Guillotinen, Horrorgeschichten und Kunstblutorgien vor allem eines steckt: ziemlich guter Rock’n’Roll.
Alice Cooper – Alice’s Attic Tour 2027 – Tickets und Termine
Nachfolgend wie gewohnt noch einmal alle Termine aufgelistet. Freut euch schon heute auf einen Termin im schönen Schlosshof in Rastatt.
Der exklusive Vorverkauf für die fünf Deutschlandkonzerte beginnt am Donnerstag, den 22.10.2026, um 12:00 Uhr bei Reservix. Der allgemeine Vorverkauf startet am Freitag, den 23.10.2026, um 12:00 Uhr über die bekannten Vorverkaufsstellen, darunter auch eventim.de.
18.06.2027 – München – Tollwood Festival, Musik-Arena
19.06.2027 – Rastatt – Schlosshof
24.06.2027 – Tettnang – Schlossgarten
25.06.2027 – Halle (Saale) – Peißnitzinsel
27.06.2027 – Hannover – Gilde Parkbühne
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