Soundgarden: Letztes Album mit Chris Cornell wird derzeit abgemischt
Das letzte Studioalbum von Soundgarden mit den Gesangsaufnahmen von Chris Cornell rückt einen Schritt näher. Schlagzeuger Matt Cameron hat bestätigt, dass die Arbeiten inzwischen die Mixing-Phase erreicht haben. Damit gibt es erstmals seit längerer Zeit wieder ein konkretes Update zum Stand des Albums.
Bereits vor dem Tod von Chris Cornell im Jahr 2017 hatte die Band gemeinsam an neuen Songs gearbeitet. Nach seinem Tod geriet das Projekt jedoch ins Stocken. Rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Soundgarden und der Familie des Sängers verzögerten die Fertigstellung über mehrere Jahre. Nachdem sich beide Seiten geeinigt hatten, konnten die Arbeiten schließlich fortgesetzt werden.
Acht unveröffentlichte Songs mit Chris Cornell
Nach aktuellem Stand soll das Album acht bislang unveröffentlichte Songs enthalten, die Chris Cornell gemeinsam mit Kim Thayil, Ben Shepherd und Matt Cameron aufgenommen hatte. Produzent Joe Barresi übernimmt derzeit den finalen Mix der Aufnahmen. Barresi arbeitete in der Vergangenheit unter anderem mit Tool, Queens of the Stone Age und den Melvins zusammen.
Einen Albumtitel oder ein offizielles Veröffentlichungsdatum gibt es bislang nicht. Dass die Produktion inzwischen abgemischt wird, gilt jedoch als deutliches Zeichen dafür, dass sich das Projekt auf der Zielgeraden befindet.
Wann erscheint das letzte Soundgarden-Album?
Noch ist unklar, wann das finale Soundgarden-Album erscheinen wird. Mit der Bestätigung von Matt Cameron gibt es jedoch die bislang konkreteste Information zum aktuellen Stand der Produktion. Fans hoffen deshalb, dass schon in den kommenden Monaten weitere Details zum Album, einer ersten Single oder einem Erscheinungstermin folgen werden.
Für viele dürfte die Veröffentlichung ein emotionaler Moment werden: Es wäre das letzte Studioalbum der Band mit den Original-Gesangsaufnahmen von Chris Cornell und gleichzeitig der Abschluss eines Kapitels, auf das Fans seit Jahren warten.
Zumindest bei uns macht sich schon mal Gänsehaut breit beim bloßen Gedanken daran, dass man Chris Cornells‘ Stimme noch einmal mit bisher unveröffentlichten Tracks hören kann.
Titelfoto (c): Universal Music, 2012







