Joss Stone verzaubert Mainz mit Soul
Wenn die Queen of Soul, Joss Stone ruft, dann gibt es auch in Mainz kein Entkommen. Am Samstagnachmittag zeigte sich die Zitadelle bestuhlt – wobei die Sitzgelegenheiten an diesem Abend aber immer wieder nur optinal gewesen sind. Denn, wer ein Konzert von Joss Stone besucht, der weiß, dass Soul nicht zwingend ruhig und nur zuhören bedeutet.
Joss Stone – fannah und voller Energie!
Ja, die Temperaturen kletterten am Samstag weit über 30 Grad. Am Eingangsbereich zur Wiese gab es Papierfächer gratis zum Mitnehmen. An den Ständen auf dem Gelände gab es jede Menge Erfrischungen und Snacks, die den anwesenden Gästen die Zeit bis zum Auftritt von Joss Stone ein wenig verkürzen sollten.
Auch wenn die angereisten Fans immer wieder die schattigen Plätze aufsuchten, um sich von der Hitze ein wenig zu erholen – als Joss Stone um kurz nach 20 Uhr die Bühne betrat, war Mitfeiern angesagt! Schon während der ersten Stücke zog es die Britin ins Publikum.
Zwischen ihren Fans lief sie (gewohnt barfuß) über das Gelände, performte professionell ihren Song und zeigte sich nahbar. Die Fans freute es, sie sprangen von den Plätzen und zückten ihre Mobilgeräte, um diesen nahen Moment mit der Sängerin auch direkt festzuhalten. Wann bekommt man eine dreifach Grammy nominierte Künstlerin auch sonst schon so nah zu Gesicht? 🙂
Eine Show für die Ohren und die Augen
Zurück auf der Bühne begeisterten Joss Stone, ihre Band und ihre Backgroundsänger:innen mit viel Charme und einer einzigartigen Lichtshow. Wer die Show aus ein wenig Distanz beobachtete (wie wir Fotografen am Sound- und Lichtboard), hat gemerkt, wie imposant das Ganze wirkt. Hier wurde definitiv nichts dem Zufall überlassen und wir finden, das konnte sich definitiv hören und sehen lassen!
Feuerwerk? Feuer? Wird alles überbewertet, wenn man den Auftritt der Britin noch einmal vor dem geistigen Auge Revue passieren lässt. Warum auch? Wenn eine DER Soul-Stimmen mit ihrem Sommerkleid, barfuß, ihrem Lächeln und na klar, ihrer einzigartigen Stimme verzaubert, braucht es keine große Bühneninszenierung. Hier sprechen Bühnenbild und Stimme Bände!
Ein Blick auf die Setlist, welche Songs wie z.B. „Super Duper Love“ oder auch „Jet Lag“ und „No thankyou“ umfasste, lässt zwar zunächst den Eindruck gewinnen, dass das Konzert sehr kurz gewesen sein muss. Aber, nein. Ganz und gar nicht. Bereits die ersten drei Songs waren mit insgesamt über 15 Minuten Spielzeit länger, als übliche Radio-Versionen von Joss‘ Tracks. Sehr zur Freude von uns Fotografen. 😉
Wir finden: Wer in Mainz noch nicht dabei war, der sollte, wenn er/sie die Gelegenheit bekommt und etwas mit Soul anfangen kann, diese auf jeden Fall nutzen und sich Joss Stone live ansehen.
Im Support hat zunächst Stefan Mahendra sein Können gezeigt. Sein Mix aus R’n’B und Soul läutete den Abend in Mainz gut ein, auch wenn das Publikum zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig die Pkätze auf der Zitadelle eingenommen hatte.








