Die Gewinner der 68. Grammy-Verleihung 2026
Die Grammy Awards 2026 haben wieder gezeigt, wie breit und international die aktuelle Musiklandschaft aufgestellt ist. Von Latin über Hip-Hop bis Rock und Alternative war alles vertreten – inklusive einiger historischer Momente und Comebacks. Wer hat in welcher Kategorie gewonnen und die spannende Frage auch für uns: Wer hat in den Kategorien Rock/Metal und Pop gewonnen?
Wir listen euch die wichtigsten Gewinner:innen auf und verraten euch auch, welche Highlights die 68. Grammy Awards Nacht 2026 hervorbrachte.
Die wichtigsten Grammy Gewinner 2026
Best Rock Performance: Changes (Live From Villa Park / Back To The Beginning) – Yungblud (feat. Nuno Bettencourt, Frank Bello & Adam Wakeman II)
Best Rock Album: Never Enough – Turnstile
Best Rock Song: As Alive As You Need Me To Be – Nine Inch Nails
Best Alternative Music Performance: Alone – The Cure
Best Alternative Music Album: Songs of a Lost World – The Cure
Best Metal Performance: Birds – Turnstile
Best Pop Vocal Album: Mayhem – Lady Gaga
Best Pop Solo Performance: Messy – Lola Young
Best R&B Album: Mutt – Leon Thomas
Best Rap Album: GNX – Kendrick Lamar
Best Rap Song: TV Off – Jack Antonoff, Larry Jayy, Kendrick Lamar, Dijon McFarlane, Sean Momberger, Mark Anthony Spears and Kamasi Washington, songwriters (Kendrick Lamar Featuring Lefty Gunplay)
Best Rap Performance: Chains & Whips – Clipse, Pusha T and Malice Featuring Kendrick Lamar and Pharrell Williams
Best African Music Performance: Tyla
Best Global Music Performance: EoO – Bad Bunny
Best Traditional Pop Vocal Album: Laufey
Best New Artist: Olivia Dean
Der wichtigste Preis des Abends ging an Bad Bunny. Mit Debí Tirar Más Fotos gewann er Album of the Year. Er ist somit der erste Künstler der Grammy Geschichte der mit einem komplett spanischsprachigen Album diesen Award holt.
Die britische Sängerin Olivia Dean galt schon länger als Geheimtipp und setzt sich nun auch offiziell in der internationalen Pop-Landschaft durch.
Yungblud gewinnt für seine emotionale Performance von „Changes“ beim Tribute-Konzert für Ozzy Osbourne. Würdiger kann man wohl weder Ozzy noch Yungblud als einen der aufstrebensten Künstler unserer Zeit würdigen.
Auch Turnstile bestätigen einmal mehr, eine der wichtigsten modernen Rock-/Metalbands zu sein während The Cure sich nach Jahrzehnten immer noch behaupten und klarstellen, dass sie nach wie vor relevant sind.
Fazit: Vielfalt auf ganzer Linie bei den 68. Grammys
Die Grammy Awards 2026 standen klar im Zeichen von Vielfalt und Internationalität. Ob Bad Bunny mit einem historischen Sieg, Yungblud mit einem emotionalen Rock-Moment oder Kendrick Lamar als Dauergast auf der Gewinnerliste – die wichtigsten Preise gingen an Künstler, die aktuell nicht nur Charts, sondern auch Popkultur prägen. Auch wenn man einige Künstler:innen in Deutschland eher wenig bis gar nicht kennt, sollte man spätestens jetzt mal auf YouTube oder anderen Plattformen reinhören und den Musiker:innen eine Chance geben.
Eine Übersicht über alle Gewinner gibts u.a. bei der LA Times.
Titelfoto (c): GRAMMY Awards











