Soccer Mommy und Priests in Heidelberg

Soccer Mommy und Priests in Heidelberg

Am 24. Mai spielten die Priests aus Washington D.C. im Rahmen des Queer Festivals in Heidelberg. Daneben fungierte Soccer Mommy aus Nashville als zweiter Headliner. Das Queer-Festival fand in diesem Jahr bereits zum 11. Mal statt. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine bunte Mischung aus hochkarätigen Namen und Neuentdeckungen. Selbstverständlich war auch 2019 wieder für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Mit Soccer Mommy in Kombination mit den Priests als Doppelkonzert zeichnete sich ein musikalisches Highlight des Queer-Festivals 2019 ab. Vor einer leider nur halb gefüllten Halle spielten Soccer Mommy alias Sophie Allison sowie Daniele Daniele, Katie Alice und G. L. Jaguar von den Priests. Im Vorprogramm bekamen die zwei Headliner Unterstützung vom 23-jährigen Singer-Songerwriter Kiran Leonard aus Saddleworth im Norden Englands. Er präsentierte ein sehr expressives Gitarrenspiel.

Der erste Hauptact, die Priests, präsentierte dem Publikum Post-Punk. Die Band aus Washington D.C. spielte11 Songs, davon die meisten vom brandneuen Album „The Seduction Of Kansas“. Die charismatische Sängerin Katie Alice Greer hatte sich zur Feier des Queer-Festivals mit einem knallgelben Latexkleid plus roten Strapsen in Schale geworfen. Drummerin Daniele Daniele sang ebenfalls einen Song. Während ihrer Performance spielte Katie an den Drums. Eine Band, die durchaus Potential hat!

Der zweite Hauptact des Abends, die 20-jährige Singer-Songwriterin Soccer Mommy aus Nashville, brachte eine vierköpfige Begleitband mit. Natürlich spielte Sophie an diesem Abend auch selbst Gitarre und bot Publikum wesentlich rockigere Versionen ihrer Songs im Vergleich zu ihren sehr introvertierten Studioversionen. Teilweise waren sogar drei E-Gitarren im Einsatz. Der Karlstorbahnhof war an diesem Abend übrigens nur eine Station auf Soccer Mommys erster Deutschlandtour.

Songs vom Debut-Album „Clean“, mit dem Sophie der Durchbruch gelang, standen am Freitagabend im Vordergrund. Weiterhin spielte sie eine sehr zerbrechliche Version von Bruce Springsteens Song „I’m On Fire“.

 

Setlist Priests:

  1. Pink White House
  2. Good Time Charlie
  3. Jj
  4. Youtube Sartre
  5. I’m Clean
  6. 68 Screen
  7. Not Perceived
  8. Texas Instruments
  9. No Big Bang
  10. Control Freak
  11. Jesus‘ Son

Support-Act Kiran Leonard:

Soccer Mommy:

Priests:

 

Fotos (c): Marcus Getta
http://www.marcusgetta.photography/
http://www.instagram.com/marcusgetta

Text (c): Ani Wenskus / concertvisions.net

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