Gurr in Mainz

Gurr in Mainz

Am Donnerstagabend stand das Pop-Punk-Duo Gurr in Mainz auf der Bühne. Der kleine aber feine Kulturclub „Schon Schön“ war mit rund 300 Gästen gut gefüllt und damit ausverkauft. Auch hier gab es, wie schon am Abend zuvor im „Keller Klub“ Stuttgart, ein überwiegend weibliches Publikum. So berichtet Autor Holger Vogt von der Webseite www.gig-blog.net: „Kein Wunder, authentischere und sympathischere Identifikationsfiguren als Andreya und Laura Lee wird man in der deutschen Musikszene kaum finden.“ Besser kann man das Duo, bestehend aus Andreya Casablanca und Laura Lee Jones nicht beschreiben.

Und Laura machte sich mit der Feststellung, bewusst nicht ins benachbarte Wiesbaden gegangen zu sein, gleich beim Publikum beliebt. Warum nicht mal in Mainz spielen? Rheinland-Pfalz hat schließlich auch viele schöne Clubs.

Besonders positiv ist die Stimmung des Gurr-Konzerts hervorzuheben. Zu keiner Zeit gab es Leerlauf. Es gab immer etwas Spannendes auf der Bühne oder im Publikum zu sehen. Sowohl beim Hauptact Gurr als auch beim Support Jealous.

Das aktuelle Album „She Says“ besteht aus insgesamt sieben Titeln, weshalb die Platte von Gurr selbst auch offiziell als EP bezeichnet wird. Und genau diese sieben Titel, in genau der Reihenfolge, wie sie auf dem Album bzw. der EP zu hören sind, wurden am Donnerstagabend für das Mainzer Publikum zuerst gespielt. Danach folgten Songs aus dem Album „In My Head“, welches Gurr 2016 zum Durchbruch verhalf. Kollegin Dane Joe von Jealous ließ sich zwischenzeitlich zum Crowdsurfing hinreißen. Als Fun-Zugabe spielten Gurr noch „Walk Like An Egyptian“ (im Original von den Bangles). Und schließlich nahm auch Gurr-Mitglied Andreya ein Bad in der Menge und ließ sich wie Dane Joe zuvor vom Publikum auf Händen tragen.

Mit dem Konzert in Mainz endete die Deutschland-Tour von Gurr, bevor es bereits am nächsten Tag um sechs Uhr morgens in die USA ging. In den Vereinigten Staaten als auch in Kanada werden Gurr nun einige Konzerte als Support-Act der Post-Punk-Band Priest spielen. Diese werden übrigens am 24. Mai 2019 zusammen mit Stella Donnelly in Heidelberg im Rahmen des Queer-Festivals auftreten.

Im Vorprogramm von Gurr traten, wie erwähnt, Jealous auf. Drei internationale Musikerinnen, die in Berlin zueinander gefunden haben. Bereits bei der Glam-Punk-Band Jealous war die Stimmung ausgelassen und das Publikum feierte. Laura Lee von Gurr unterstützte Jealous gegen Ende ihres Auftritts und spielte bei einem Song die Drums.

Setlist Gurr:

  1. She says
  2. Bye Bye
  3. Middleton Town
  4. Off Hollywood
  5. Zu spät
  6. Fake News
  7. Hush
  8. Walnuss
  9. Diamonds
  10. Yosemite
  11. Moby Dick
  12. Hot Summer
  13. #1985

Zugaben

  1. Walk Like An Egyptian (Bangles-Cover)
  2. In My Head

 

Gurr:

Support-Act Jealous:

 

Fotos (c): Marcus Getta
http://www.marcusgetta.photography/
http://www.instagram.com/marcusgetta

Text (c): Ani Wenskus / concertvisions.net

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