Lilly among clouds

Lilly among clouds

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Datum/Zeit
Date(s) - 17/11/2019
20:00 - 22:30

Veranstaltungsort
HoRsT in den Adlerwerken

Kategorien


Lilly among clouds kann Pop-Balladen am Klavier schreiben: majestätisch groß, aber immer ohne
Kitsch. Und es kostet sie nicht einmal ernsthafte Mühe. Lilly, die mit vollem Namen Elisabeth
Brüchner heißt und bei Würzburg lebt, hätte es für ihr zweites Album „Green Flash“ entsprechend
leicht haben können. Aber leicht wollte sie es nicht:
„Mein großer Wunsch für die neue Platte war,
noch weiter weg von den Balladen zu kommen. Minimum die Hälfte sollten Upbeat- oder
zumindest groovige Nummern sein. Ich liebe diese Mischung bei Konzerten, ich liebe Rhythmus.
So haben wir im Studio z.B. beim Song „Wasting My Time“ zu Beginn als erstes das Klavier
zugeklappt und das Lied dann nur anhand der Basslinie aufgebaut. Das hat soviel Spaß
gemacht, dass ich unbedingt mehr davon wollte.“

„Wir“ das sind Lilly und Udo Rinklin (u.a. Produzent des #1-Albums „Bleib unterwegs“ von Laith
Al-Deen), der auch schon das lilly among clouds Debüt „Aerial Perspective“ produzierte, mit
welchem Lilly jetzt knapp zwei Jahre von Viechtach bis Sydney und von Wuppertal bis Austin live
unterwegs war. „
Weniger voll, aber genauso groß“ war die klangliche Marschroute für den
Nachfolger, als man begann sich erste Arrangement-Ideen hin und her zu schicken. Und das
haben die beiden wirklich vorzüglich hinbekommen.

Denn auch „Green Flash“ ist wieder gespickt mit Pop-Ohrwürmern internationaler Klasse und
wie schon bei „Aerial Perspective“ ist es diese unglaubliche, tief ins Hörer-Herz treffende Stimme,
dieses sonore Alt mit filigranem Vibrato, das wie eine rote, mächtige Sonne über Lillys so
eigener, ein bisschen schüchterner Melancholie schwebt.

Die verwendeten Sounds hingegen sind vielschichtiger und neu: „Girl like Me“ überrascht mit
einem fluffigen The Stranglers-Spinett, bei „Love U 4ever“ schlägt die Neue Deutsche Welle
durch. „Boys“ ist fast schon klassischer RnB, während „Silent“ sich eher laid back für den
Chillout-Floor im Elektroclub empfiehlt, falls es so etwas heute überhaupt noch gibt. „Surprise“
führte Lilly kürzlich sogar ins deutsche Finale des Vorentscheids zum Eurovision Song Contest,
wo sie inmitten eines Starterfeldes aus ehemaligen Castingshow-KandidatInnen vielgelobte Dritte
wurde. „Der SPIEGEL schrieb: „Lilly among clouds stach mit ihrem björkigen Song „Surprise“ und
leicht schrulliger Fuchtel-Perfomance vielleicht als einzige wirklich interessante, weil so tatsächlich noch nicht gehörte Kandidatin heraus.“

+++ turn for more & tour dates +++
Aber keine Bange: das Klavier, das wird Fans der älteren Aufnahmen beruhigen, lässt Lilly
natürlich auch auf diesem Album nicht gänzlich aus den Augen. Entstehen hier doch nach wie
vor die meisten ihrer Lieder, als kleine Soundtracks zu Lillys Grübeleien über das oftmals
verwirrende menschliche Miteinander: „
Ich beobachte gerne Menschen, analysiere mich oder
deren Verhalten und liebe es zu überlegen, warum Menschen was, wie, warum machen.
Weshalb sind Menschen egoistisch? Welche Ängste treiben sie an? Unsere Psyche ist schon
sehr faszinierend, damit beschäftige ich mich gerne in meinen Texten. Vielleicht versuche ich
damit aber auch nur ein bisschen, diesen ganzen Wahnsinn besser zu verstehen, wer weiß?“
Sicher ist, dass lilly among clouds mit „Green Flash“ einen neuen großen Schritt getan hat. Lillys
Neugier auf Musik, ihre eigenen Songs und deren teilweise noch ungeahnten Möglichkeiten ist
dank „Green Flash“ stärker denn je. Spannend, wo das alles noch hinführen wird.
Im Sommer spielt lilly among clouds noch ein paar Konzerte, bevor es ab November auf eine
ausgiebige
Clubtour geht:

30.08. Magdeburg – Moritzhof (im Duo)
14.11. Erfurt – Museumskeller
15.11. Rostock – Helgas Stadtpalast
16.11. Dresden – Beatpol
17.11. Frankfurt – HoRsT in den Adlerwerken
19.11. Bochum – Bahnhof Langendreer
20.11. Bremen – Tower
21.11. Bielefeld – Movie
22.11. Köln – Artheater
23.11. Schorndorf – Manufaktur
11.12. Hamburg- Mojo
12.12. Hannover – Kulturzentrum Faust
(Mephisto)
13.12. Leipzig – Kupfersaal
14.12. Nürnberg – Club Stereo
16.12. Berlin – Lido
17.12. Gera – 1880 Alte Brauerei
18.12. Heidelberg – halle02
19.12. Würzburg – Posthalle
20.12. Freiburg – Jazzhaus
21.12. München – Ampere
Booking: Kumpels & Friends

Foto (c): Sonja Stadelmaier

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